

rga vom 13.01.2011
1. FC Klausen sammelt Geld für einen Kunstrasenplatz Von Bastian Hamacher
| Der alte Ascheplatz ist den Spielern des 1. FC Klausen ein Graus. Deshalb starteten sie im November 2010 eine Kampagne, um an Geld für eine Umgestaltung zum Kunstrasenplatz zu kommen. "Wir haben bisher etwa 1 000 Euro zusammengebracht", sagt Stefan Thiel, zuständig für die Finanzen des Vereins. |
Das erscheine zwar angesichts der benötigten 250 000 Euro als wenig, aber er gibt sich optimistisch. "Wir haben uns die nächsten sechs Jahre als Zeitrahmen gegeben. In Beyenburg hat das auch geklappt."Die Projekte, mit denen der Umbau finanziert werden soll, laufen gut an. Die Kooperation mit dem Frankfurter Unternehmen "Flip 4 new" funktioniert bislang. Das Vereinsheim des Kreisligisten fungiert derzeit als Abgabestelle für gebrauchte Elektrogeräte, die von dem Unternehmen entsorgt und recycelt werden. Dafür bekommen die Klausener Sportler bis zu 15 Euro pro Gerät. "Die Firma Zwilling zum Beispiel hat uns viele alte Computer und Bürogeräte gebracht und die haben wir noch nicht in Frankfurt abgeliefert", sagt Thiel. Er hofft, dass sich noch viele Unternehmen aus der Region Zwilling anschließen.
Ausgebaut werden sollen auch die Patenschaften für den Platz, Interessierte können einen Quadratmeter Kunstrasenplatz als Paten erstehen. Nötig geworden ist die ganze Aktion, weil die Stadt für den Sportplatz des 1. FC Klausen zwar eine Bestandsgarantie abgegeben, allerdings keine Gelder für Umbau und Aufwertung hat. Und Gelder aus dem Konjunkturpaket II, wie beim Sportplatz Honsberg, stünden auch nicht mehr zur Verfügung. "Wir spekulieren aber darauf, dass Stadt und Land uns unter die Arme greifen, wenn sie sehen, dass wir schon erfolgreich Gelder gesammelt", sagt Thiel und macht darauf aufmerksam, dass ein Kunstrasenplatz im Unterhalt preiswerter sei als ein Aschenplatz.
- Kontakt: Vereinsheim Klausen, Klausener Straße 56a, 52 077.
